Newsletter 2017/10

Moin, moin,

 

Mit dem Newsletter informiert die Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel über Themen aus dem Gemeindeleben. Gerne können Sie diesen Newsletter an Freunde und Bekannte weiterleiten, die ihn unter (bitte anklicken:)
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Die Themen heute:

  • Gottesdienste am Sonntag Reminescere, 12. März
  • Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst an diesem Sonntag um 19 Uhr
  • "Bingo" in der Arche
  • Projektchor in Obenstrohe
  • "Apoll von Varel" in der Schlosskirche
  • Matthäus-Passion in der Schlosskirche

Gottesdienste:
Schlosskirche Varel:
Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Dirk Strobel
Sonntag, 19 Uhr: Versöhnungsgottesdienst; ökum. Team
Gemeindehaus St. Michael, Obenstrohe:
Sonntag, 10 Uhr: Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden; Pfarrer Edgar Rebbe
Martin-Luther-Haus, Dangastermoor
Sonntag, 10 Uhr, Gottesdienst, Pfarrer Peter Löffel
"Die Arche", Büppel:
Sonntag, 10 Uhr, siehe Schlosskirche

 

Wenn die Kirchen in diesem Jahr das 500. Jubiläum der Reformation begehen, dann ist es das erste Mal, dass dieser Anlass ökumenisch gefeiert wird. Nach Zeiten einer gegenseitigen Abgrenzung der Konfessionen, haben sich die Kirchen längst auf einen Weg der Versöhnung begeben. In den ökumenischen Gesprächen ist vieles erreicht. Was zu Luthers Zeiten  kirchentrennend erschien, ist heute als Konsens deutlich geworden. Auf dem Weg der Versöhnung werden die Gemeinsamkeiten besonders betont. In aller Aufrichtigkeit wird aber auch festgehalten, wo Unterschiede bis heute schmerzen, wie z.B. bei der Frage des Abendmahls / der Eucharistie. EKD und Bischofskonferenz werden am 11. März 2017 einen gemeinsamen Versöhnungsgottesdienst in Hildesheim feiern.  Es geht darum, sich gegenseitig um Vergebung zu bitten und dann gemeinsam in eine neue Zukunft aufzubrechen. "Erinnerung heilen - Jesus Christus bezeugen" so lautet der Titel des Gottesdienstes. Die Gemeinden sind aufgerufen, diesen Versöhnungsprozess vor Ort aufzugreifen. So werden wir am Sonntagabend, 12. März 2017, um 19 Uhr in der Schlosskirche St. Petri einen ökumenischen Gottesdienst feiern und uns so dem Weg der Versöhnung anschließen. Ein an seinen Enden vergoldetes Kreuz aus der Schmiede der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede begleitet diesen Prozess symbolisch.  In Varel feiern wir den Gottesdienst in unserer langjährigen Verbundenheit zwischen der katholischen, der evangelisch-freikirchlichen und der evangelisch-lutherischen Gemeinde. Und unterstreichen damit, die ökumenische Freundschaft, die über Jahrzehnte in Varel gewachsen ist (siehe dazu auch den Beitrag in der NWZ unter http://www.nwzonline.de/friesland/kultur/kirchen-feiern-das-miteinander_a_31,2,2205952820.html.

 

Neue Bingorunde in der "Arche": Am Dienstag, 14. März 2017, lädt die Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel wieder zu einem neuen Bingomorgen in die Büppeler Arche ein. Beginn ist um 9.30 Uhr. Es wird um eine Anmeldung im Ev. Kirchenbüro unter der Telefonnummer 04451-9662-19 gebeten.

 

Projektchor in Obenstrohe: In Obenstrohe bildet sich wieder ein ökumenischer Projektchor für alle interessierten Sängerinnen und Sänger. Treffen sind an diesem Montag, 13. März, sowie am 16., 20. und 23. März jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus am Riesweg. Die Lieder werden im Gottesdienst am 26. März um 17 Uhr gesungen.

 

Zeichnungen zum Apoll von Varel: Die Kirchengemeinde Varel zeigt in einer Ausstellung 13 Zeichnungen von Markus Lüpertz zum Vareler Apoll, den Ludwig Münstermann 1615 für den damaligen Orgelprospekt der Schlosskirche schuf. Die Ausstellung vom 17. März bis zum 7. April dienstags bis sonntags von 15 bis 19 Uhr in der Schlosskirche St. Petri zu Varel ist ein Vareler Beitrag zum Gedenkjahr der Reformation. 400 Jahre Kunstgeschichte überbrückend, nimmt mit Markus Lüpertz einer der bedeutendsten Künstler und Bildhauer der Gegenwart die manieristische Kunst Ludwig Münstermanns aufregend neu in den Blick. Einst stand der Musengott Apoll im musikalischen Wettstreit mit dem biblischen König David am Orgelprospekt der Vareler Pfarrkirche. Münstermann schuf ihn 1615. Doch Prospekt und Orgel gingen Mitte des 19. Jahrhunderts bis auf wenige Reste verloren. Einzig Apoll wird in der Skulpturensammlung des Berliner Bode-Museums bewahrt. Dort näherte sich Lüpertz der Kunst Münstermanns, löste Formen, erdachte Kompositionen und schuf in seiner evozierenden Betrachtungsweise neue zeichnerische Ansichten einer alten extravagant-anmutigen Skulptur. Dreizehn seiner Zeichnungen zeigt die Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel nun am Ursprungsort des Apoll. So kehrt die Figur im zeitgenössischen Gewand der Zeichnung nach Varel zurück. Allein, und doch erinnernd an seinen musikalischen Mitstreiter. „Nichts Neues“ so der Titel des Katalogs aus Berlin. Und doch ist alles anders. Heute treten Lüpertz‘ Sichtweisen im Kunstraum Münstermanns mit Altar, Kanzel und Taufe in direkte Korrespondenz zu der bewegten, lutherisch motivierten Kunst des frühen 17. Jahrhunderts im Oldenburger Land.

Die Vernissage findet statt am Freitag, 17. März 2017 um 17 Uhr in der Kirche. Teilnehmen werden Bischof Jan Jansssen, Oldenburg, der Kunsthistoriker Dr. Dietmar J. Ponert, Berlin, die Leiterin des Horst-Janssen-Museums Oldenburg, Dr. Jutta Moster-Hoos sowie Kantor Thomas Meyer-Bauer und Kantorin Dorothee Bauer, Varel.

 

Bachs Matthäus-Passion erklingt am 9. April in der Schlosskirche. Aus organisatorischen Gründen beginnt das Konzert in der Schlosskirche 90 Minuten später als ursprünglich geplant. Die neue Uhrzeit lautet: 18.30 Uhr. Bachs Matthäus-Passion ist eines der großartigsten musikalischen Kunstwerke der Menschheit. Als Gesangssolisten werden international renommierte Künstler in Varel zu Gast sein: die norwegische Sopranistin Siri Karoline Thornhill, Wiebke Lehmkuhl/ Alt, in Oldenburg geboren und erst kürzlich bei der Einweihung der Elbphilharmonie in Hamburg zu hören, Martin Platz/ Tenor, Julian Popken/ Bass (Jesusworte) und Bachpreisträger Dominik Wörner/ Bass, (Arien, Pilatus). Die zwei Orchester werden vom Elbipolis Hamburger Barockorchester dargestellt. Elbipolis spielt seit Jahren regelmäßig in Varel und begeistert mit seinem warmen homogenen Klang, virtuos und doch natürlich. Neben den Streichern und Holzbläsern und zwei Orgeln werden Klänge einer Laute zu hören sein. Gleich drei Vareler Chöre sind an der Aufführung des doppelchörigen Werkes beteiligt:

Die Kantorei an der Schlosskirche,
der Kammerchor Varel
und die Jugendkantorei an der Schlosskirche.

Varel verfügt mit diesen Ensembles über Chöre, die wegen ihrer musikalischen Sicherheit und der Schönheit des Chorklanges geschätzt werden.
Die Leitung liegt in den Händen von Thomas Meyer-Bauer.

Die Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach ist auch für einen Veranstaltungsort wie die Schlosskirche ein außergewöhnliches Ereignis, das nur mit vielfältiger Unterstützung realisiert werden kann. Die Ev. luth. Kirchengemeinde Varel dankt der Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung, der Oldenburgische Landschaft, der EWE, der Raiffeisenbank Varel Nordenham, dem Landkreis Friesland und der Stadt Varel. Karten gibt es im Vorverkauf bei Brillen Wandke, sowie bei allen Verkaufsstellen von Nordwest Ticket. Restkarten an der Abendkasse.

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