Pressemeldungen

Do, 04.06.2020„Blumenpredigt“ im Vorbeigehen

Viele biblische Pflanzen oder christliche Symbolblumen wachsen und gedeihen im Büppeler Bibelgarten vor der Arche. Vikarin Luisa Böhmen hat die Bedeutung einiger Pflanzen und ihr Vorkommen in der Bibel recherchiert. Das Ergebnis sind kleine OpenAir „Blumenpredigten“, die alle Besucher*innen des Bibelgartens nun lesen und meditieren können. Auf einer Tafel lässt sich Wissenswertes und Bedeutungsvolles über verschiedene Pflanzen erfahren. Vielleicht ist es eine Anregung, selbst im eigenen Garten biblische Blumen zu entdecken oder anzupflanzen.

Beispiele

Der Weinstock / Die Weinrebe

Vitis vinifera Linnaeus

Der Weinstock ist eine der bekanntesten Pflanzen für den biblischen Kontext. Schon seit frühester Zeit wurden sie im Land der Bibel angebaut. Die Früchte zählten zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Viel Pflege wird gebraucht, damit der Weinstock gute Früchte bringen kann. Dazu gehört das Hacken des Bodens, das regelmäßige Bewässern und das Beschneiden der Reben. Zudem musste die Pflanze vor Gefahren geschützt werden, wie Krankheiten, Schädlinge und wilde Tiere wie Füchse oder Wildschweine. Der Weinstock wird in der Bibel häufig als Beschreibung für die Beziehung der Menschen zu Gott genutzt.

Ich aber hatte dich gepflanzt als einen edlen Weinstock, ein ganz echtes Gewächs

(Jer 2,21a)

Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt,

hast vertrieben die Völker und ihn eingepflanzt.

Du hast vor ihm Raum gemacht /

und hast ihn lassen einwurzeln,

dass er das Land erfüllt hat.

Berge sind mit seinem Schatten bedeckt

und mit seinen Reben die Zedern Gottes.

Du hast seine Ranken ausgebreitet bis an das Meer

und seine Zweige bis an den Strom. (Ps 80,9-12)

 

Feige

Ficus carica Linnaeus

Die Feige gehört zu den Maulbeergewächsen (Moraceae). In ganz Vorderasien und so auch in Palästina kommt sie vor. Bereits seit des 8. Jt. v. Chr. ist die Feige als Kulturpflanze belegt. Getrocknete Früchte wurden in Geser gefunden, die schon um 5000 v. Chr. geerntet worden sein dürften. Der Baum trägt mehrfach im Jahr Früchte. Die Feige gehört zu den sieben Früchten des Landes Israel. Der Feigenbaum war in Israel neben  Ölbaum und Weinstock der wichtigste Fruchtbaum und als Schattenspender wegen seiner großen Blätter beliebt (vgl. Joh 1,48-50). Gerne pflanzte man einzelne Feigenbäume in Weingärten an (Hhld 2,13).

Die Blumen sind aufgegangen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserm Lande. Der Feigenbaum hat Knoten gewonnen, und die Reben duften mit ihren Blüten. Steh auf, meine Freundin, und komm, meine Schöne, komm her!“ (Hohelied 2, 11-13)

Und Zachäus lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen; denn dort sollte er durchkommen.“ (Lukas 19,4)


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