Engel aus dem Erzgebirge

Rund um das Wochenende des 3. Advents 2015 fand in der Turmloge der Schlosskirche eine Ausstellung mit Engeln aus dem Erzgebirge statt.

Frühere Ausstellungen an der Schlosskirche

Applikationen von Renate Ude

waren im jahr 2012 im Gemeindehaus an der Schlosskirche in Varel zu sehen. Renate Ude zeigt dort Applikationen: Bilder, die aus Stoffresten "gemalt" sind. Schon als 14-Jährige hat Renate Ude die Technik in der Schule gelernt, vor mehr als 50 Jahren sind ihre ersten Arbeiten entstanden. Vor vier Jahren intensivierte sie das Hobby. "Die Hochzeitsgesellschaft", "Am Badestrand" oder "Ankunft am Bahnhof" sind nur einige der vielfältigen Motive, die in Hunderten von Stunden Arbeit entstanden sind. Und an jedem der Stoffreste, die in akribischer Art aufgeschichtet sind, hängen Erinnerungen. 

 

Werke von Helga Jung

Die Reihe der Ausstellungen im Gemeindehaus an der Schlosskirche wird am Sonntag, 11. September, fortgesetzt - mit Werken der Künstlerin Helga Jung, die seit fünf Jahren in Varel wohnt. Sie zeigt Aquarelle, Pastelle und Seidenmalerei - beeindruckende Landschaftsbilder und Blumen und vieles mehr.
Helga Jung wohnt seit fünf Jahren in Varel, der Heimat ihres Mannes. Die gelernte technische Zeichnerin hat schon als Kind gerne gemalt und sich auch während der Berufstätigkeit stets der Kunst gewidmet. An der Universität Bielefeld hat sie Kunstseminare besucht, bei namhaften Künstlern sich weitergebildet. 1970 hat sie mit Modellier- und Tonarbeiten begonnen, 1981 den Ehrenpreis für eine Tonkrippe in Telgte bei Münster gewonnen. Seit 1980 beschäftigt sie sich mit der Seidemalerei.
18 Ausstellungen hat die heute 74-Jährige bestückt, zu sehen waren ihre Arbeiten u.a. in Bielefeld, Osnabrück, Varel, Altmühltal, Münster und Hamm.
Jetzt können ihre Arbeiten bis zum 24. November zu den Öffnungszeiten des Gemeindehauses montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden. Die Bilder stehen auch zum Verkauf bereit. Den Erlös will Helga Jung der ev.-luth. Kirchengemeinde Varel für ihre vielfältigen Aufgaben zur Verfügung stellen.

 

Bilder von Karen Jürgens-Byram

 

Der Saal des Gemeindehauses an der Schlosskirche als Galerie: Das hat sich seit 2009 schon wiederholt bewährt. Küster Dietmar Immel hat in diesem Jahr bemerkenswerte Fotografien der Schlosskirche ausgestellt, der Maler Gerrit Stegemann präsentierte seine ausgefallenen Werke, und jetzt ist es die in Varel aufgewachsene Karen Jürgens-Byram, die Bilder in Öl, Acryl und Aquarell zeigt: vornehmlich gegenständliche Malerei - Porträts, Landschaften, Stillleben.

 

Die Künstlerin, die auch schon in Saddleworth/Yorkshire in England und in Uslar im Solling ihre Arbeiten ausgestellt hat, hatte in Varel das Lothar-Meyer-Gymnasium besucht, danach in Oldenburg Musik und Englisch studiert. Gemalt und gezeichnet hat sie schon immer gerne. Ihr Talent hat sie in verschiedensten Kursen gefördert – auch in England, der Heimat ihres Mannes, wo sie drei Jahre lang gelebt hat. Danach nahm sie eine Stelle an der Integrierten Gesamtschule Bodenfelde an der Weser an.

 

Die Liebe zu ihrer Heimat an der Küste hat sie indes nie verloren. Sie spiegelt sich in vielen Bildern wieder, die nun bis Anfang Juli im Gemeindehaus zu sehen sind. Dort treffen sich die verschiedensten Gruppen: Senioren und Chöre, Konfirmanden und der Gemeindekirchenrat sowie Selbsthilfegruppen.

Eröffnet wurde die Ausstellung übrigens in einem ganz besonderen Rahmen: während der Feier der Goldenen Hochzeit ihrer Eltern Hans-Joachim und Marie-Luise Jürgens; Achim Jürgens war viele Jahre lang Pfarrer in Obenstrohe, bevor er nach Rastede wechselte und im Ruhestand wieder nach Varel zog.

 

"Wir scheuen keine Konflikte"

So ist der Titel der Plakatausstellung, die vom 20. Februar bis Ende August 2011 täglich von 11-16 Uhr in der Schlosskirche in Varel gezeigt wird.

 

„Streit um Strohhalme“ - das erinnert bei uns an das letzte Weihnachtsbasteln. Doch im Niger ist das bitterer Ernst zwischen den sesshaften Ackerbauern und den nomadischen Viehzüchtern. Friedensfachkräfte sorgen dafür, dass dieser Konflikt nicht in gewalttätige Auseinandersetzungen eskaliert.

Unter dem Motto „Land in Sicht“ helfen Friedensfachkräfte in Kambodscha den Bauern, ihr Land zurück zu bekommen.

Und bei „Respekt macht Schule“ arbeiten in Mazedonien Jugendliche verschiedener Ethnien in gemeinsamen Projekten.

 

Über die Aufgaben des Zivilen Friedensdienstes hier ein Ausschnitt aus dem Informationsflyer "Der Zivile Friedensdienst - Wir scheuen keine Konflikte" (S.8):
"Der Zivile Friedensdienst (ZFD) steht für friedliche Wege des Interessenausgleichs. Er ist ein Modell für den Vorrang ziviler Methoden zur Gewaltvermeidung und Konfliktbearbearbeitung.

Zum Kern seiner Arbeit gehören:
*der Einsatz von speziell qualifizierten Fachkräften in Krisenregionen
* die Stärkung ziviler Kräfte der Gesellschaft, um Konflikte gewaltfrei und friedlich zu regeln,
* die Zusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen.
Getragen wird der ZFD von acht deutschen Friedens- und Entwicklungsdiensten, die sich im Konsortium Ziviler Friedensdienst zusammengeschlossen haben. Nichtstaatliche und staatliche Träger arbeiten in diesem Verbund eng zusammen.
In den ersten zehn Jahren seines Bestehens seit 1999 entsendete der ZFD über 500 ZFD-Fachkräfte in 50 Länder. Derzeit sind 241 Fachkräfte in 44 Ländern im Einsatz (Stand: 30.Juni 2010).
Finanziert und gefördert wird der ZFD vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung."
Die Fördersumme des Ministeriums stieg von 2 Mill. € vor zehn Jahren auf 30 Mill.€ im  Jahr 2010!
Im Vergleich: für militärische Mittel werden ca.30 Milliarden jährlich zur Verfügung gestellt. Das Verhältnis beträgt also 1000:1.
Abschliessend noch ein Zitat, welches die Bedeutung umschreibt, die der ZFD auch aus Sicht der Bundesregierung inzwischen gewonnen hat.


"Das wichtigste friedenspolitische Instrument zur Förderung von Friedenspotentialen der Zivilgesellschaft ist der Zivile Friedensdienst."


(Aus dem Aktionsplan "Zivile Krisenprävention,Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung" der Bundesregierung, einem Grundlagendokument der deutschen Außen-und Sicherheitspolitik.)
Ein Projekt der Hoffnung, das Aufmerksamkeit verdient.

(F. Mencke,  Friedensforum Varel)

 

 

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