Tag des Friedhofs 2009 mit Glockenweihe

Am Sonntag, dem 20. September, öffnete der Vareler Friedhof zum zweiten Mal am bundesweiten „Tag des Friedhofs“ in besonderer Weise seine Pforten. Von 9 bis 14 Uhr war die Vareler Bevölkerung eingeladen, in die „grüne Oase“ an der Oldenburger Straße zu kommen.

 

Der Höhepunkt des Vormittags war die Weihe der neuen, dritten Glocke. Durch zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung wurde es möglich, die beiden vorhandenen Glocken mit den Klängen fis’’ und a’’ um einen dritten Klang, den Ton e’’, zu erweitern.

 

Der Glockenturm aus dem Jahr 1997 war seit jeher auf drei Glocken ausgelegt. Nun konnte durch die Spenden in Höhe von 13.500 Euro das Geläut vervollständigt werden. Finanziert wurden durch die Spendengelder der Guss der neuen Glocke, eine neue Steuerung aller drei Glocken, und der Einbau der Glocke in den Turm.

 

Der Festgottesdienst mit Glockenweihe begann um 11 Uhr (!) in der Auferstehungskirche. Alle Bezirke der evangelisch-lutherischen Gemeinde feierten ihn als zentralen Gottesdienst.

Die Kantorei der Schlosskirche unter der Leitung von Thomas Meyer- Bauer gestaltete den Gottesdienst musikalisch.

Die neue Glocke erklang gegen Ende des Gottesdienstes zum ersten Mal. Sie trägt als Inschrift das Jahr „2009“ und die Bibelstelle „JESAJA 8,23a“. Pastor Tom O. Brok predigte im Gottesdienst über dieses hoffnungsfrohe Bibelwort: „Und es wird nicht finster bleiben, über denen die in Angst sind.“

 

Vor und nach dem Gottesdienst bestand die Möglichkeit, an zwei Führungen über den Friedhof teilzunehmen. Hans-Georg Buchtmann vom Heimatverein Varel bot einen Gang durch den „botanischen Garten“ an. Die herbstliche Vogelwelt war Thema einer Führung mit Birgit Röttering vom Naturschutzbund (NABU) Oldenburg.

 

Zudem hatten verschiedene Informationsstände zu Themen der Bestattungskultur geöffnet, an denen sich Steinmetz Helmut Steinbach, Gärtnereien derStadt, der Bestattungsdienst Varel und die Friedhofsverwaltung beteiligten.

Der NABU Oldenburg informierte über das Pilotprojekt „Lebendiger Friedhof“, das in den Jahren 2009- 2011 in Varel umgesetzt wird.

 

Für das leibliche Wohl am Mittag sorgte Elfriede Achtig von den Ammerländer Stuben.

 

Danksagung

Die Ev.-luth. Kirchengemeinde Varel dankt allen ganz herzlich, die durch ihre Spende den neuen Dreiklang an der Auferstehungskirche ermöglicht haben.
Möge die neue Glocke durch Klang und Erinnerung an den Vers aus Jesaja 8,23a Hoffnung und Trost in trauriger
Zeit schenken.
 

Es war ein schöner Tag!

Tag des Friedhofs

17. Juni 2017

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