Wenzel Fisers
Der unten angeführte Artikel vom 1.9.2009, in dem Wenzel Fiser kurz erwähnt wird, weist darauf hin, dass dessen Grabstein in der Reihengrabanlage für Zwangsarbeiter nicht zu finden war. Es wurde vermutet, er sei "entwendet" oder versehentlich "entsorgt" worden.
Später stellte sich dann heraus, dass ein "alter" Grabstein sich noch an anderer Stelle befand. Zwischenzeitlich hatte die Stadt aber die vermeintliche "Lücke" in der jetzigen Reihengrabanlage durch einen "neuen" Fiser-Stein gefüllt. Das Resultat: Zwei Grabsteine für ein und dieselbe Person.
Biografische Daten von Wenzel Fiser
Geburtsort: Eichhorn (laut Sterbeurkunde: Böhmen);
heute: Veverská Bítýška (deutsch: Eichhorn Bittischka),
richtig: Mähren;
Geburtsurkunde Pfarramt Eichhorn, Nr. VIII 137/39
Familienstand: Ledig
Konfession: Katholisch
Status / Einheit / Wohnort:
Arbeiter, Maurer; Gemeinschaftslager Varel-Neuenwege
Sterbeort: Varel, St. Johannes Stift
Todesursache: Verbrennung 3. Grades
Sterbeurkunde: Standesamt Varel, Nr. 79/1943
Sonstige Hinweise: Beerdigt am 18.5.1943;
Vater: Maurer Johann Fiser; Mutter: Maria Anna, geb. Krailich
