Quelle Bildmaterial: Stickerei von Esther vor Ahasveros, 1840, Paris, in der Sammlung des Jüdischen
Lidarti - Ester
Janno Scheller – Koordinator künstlerische Konzeption
Jüdisches Oratorium im Dialog mit der Zeit
Schlossplatz 3
26316Varel
Das Göttinger Barockorchester präsentiert in diesem Jahr wieder ein interdisziplinäres Kulturprojekt: Giuseppe Lidartis Ester (1774) – das einzige überlieferte hebräische Oratorium des 18. Jahrhunderts – wird zu einem literarisch- musikalischen Gesamtkunstwerk ins Heute transformiert.
Arbeitskreis Weinberghaus und Ev.-Luth. Kirchengemeinde haben sich in Kooperation für die Aufführung in Varel eingesetzt.
Das Konzept:
Das historische Werk Lidartis wird durch jüdische, faktisch-biografische Erzählungen aus den letzten 250 Jahren bis in die Gegenwart ergänzt. Die Texte, geschrieben von Lena Gorelik, werden in Anlehnung an den biblischen Bericht Esters ausgewählt – als Symbol geglückten weiblichen jüdischen Widerstands aus ursprünglicher Hilflosigkeit.
Ohad Ben-Ari, jüdischer Komponist, schafft Auftragskompositionen, die die neuen literarischen Texte mit Lidartis Musik verweben. Geschaffen wird somit ein musikalisch-literarischer Dialog über Mut, Zugehörigkeit und Selbstbehauptung, der Vergangenheit und Gegenwart in Beziehung setzt.
Vier Konzerte, diverse Vermittlungsformate in Kooperation mit lokalen Kulturvereinen und eine CD-Produktion runden das umfangreiche Projekt nachhaltig ab.
Besetzung:
Lavinia Dames, Johanna Kaldewei, Andreas Post, Virgil Hartinger, Janno Scheller, Kammerchor der Georg-August-Universität Göttingen, Göttinger Barockorchester, Antonius Adamske
ohne Angabe
Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde VarelSchlossplatz 3
26316 Varel
mailto:kirchenbuero.varel@kirche-oldenburg.de
